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Dreikönigstreffen großer Erfolg
Große Resonanz beim Dreikönigstreffen der FDP im Spiegelsaal des Ratinger Brauhauses 2012
Viele Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Kultur, Sport und Brauchtum und zahlreich erschienene FDP Mitglieder aus dem Stadtverband, dem Kreis, dem Bezirk und der Landtagsfraktion konnte Hannelore Hanning, die Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzende am 6. Januar 2012 auf dem Dreikönigstreffen, dem traditionellen Neujahrsempfang der FDP Ratingen, begrüßen.
Hannelore Hanning freute sich mit Ihren Vorstands- und Ratskollegen über den großen Andrang zum Empfang und die Aufmerksamkeit für die FDP in dem ansprechenden Ambiente des Spiegelsaals im Ratinger Brauhaus.
Sie wünschte allen Anwesenden viel Optimismus und Zuversicht, für das Jahr 2012 und bedankte sich bei all denjenigen, die die FDP im letzten, sehr schwierigen Jahr unterstützend und zuverlässig begleiteten.
Ein kurzes Innehalten und Gedenken galt an diesem Abend dem engagierten Liberalen, Herrn Dr. Volkmar Gropp, der im Juni 2011 verstorben war und dessen Verlust sehr bedauert wurde.
In ihrer Rede (siehe Anlage) machte Hannelore Hanning u.a. deutlich, wofür die FDP steht und dass auf die Werte und liberalen Forderungen für das politische Gestalten nicht verzichtet werden kann.
Zur aktuellen Diskussion positionierte sie sich und ging auch kurz auf die allgemeine brisante Situation der Bundes-FDP ein. Sie übermittelte den Wunsch von Bürgerinnen und Bürgern, dass sich die Bundes-FDP bald wieder stabilisieren und die Arbeit in Ratingen von dort wieder Impulse und Motivation erfahren möge.
Die Arbeit und der Einsatz der FDP in Ratingen und im Kreis würden in der Öffentlichkeit sehr geschätzt und anerkannt, wozu auch die sehr kritische, positive, sachlich und konstruktiv begleitende lokale Berichterstattung beitragen würde. An dieser Stelle sprach Frau Hanning den anwesenden Redakteuren ihren Dank für diese Haltung im Umgang miteinander aus.
Bezogen auf die Tätigkeit vor Ort und der Wahrnehmung des Mandats für die Bürgerinnen und Bürger in der Haushaltsdebatte um den Haushaltsplan der Stadt Ratingen für 2012 stellte Hannelore Hanning für die FDP auch in diesem Jahr klar, dass keine Geschenke zu verteilen seien und dass die Fraktion alle Maßnahmen auf den Prüfstand stellen würde, die zur Beratung anstünden.
Zu einem wichtigen zentralen Thema erhob sie die Infrastruktur, die für die FDP nicht nur eine wichtige Kernaufgabe einer Kommune und eine gezielte Investition in die Zukunft sei, sondern ein wichtiges Fundament für das Wirtschaftswachstum und zur Sicherung von Arbeitsplätzen im Gewerbe, im Mittelstand, in der Region, im Land, im Bund darstelle.
Diese Kernaufgabe gelte es zu erfüllen. Sollte dies trotz komfortabler Steuereinnahmen nicht möglich sein, dann mache die Stadt etwas in ihrer Ausgabenpolitik falsch.
Alle Entscheidungen, die 2012 getroffen werden müssen, sollten, so Hanning, getragen werden von der Verantwortung und Mitwirkungsbereitschaft aller Entscheidungsträger und der Zuversicht, dass das Leben in unserer Stadt auch in schwierigeren Zeiten positiv gestaltet werden könne.
Aufgaben für die FDP Ratingen gebe es jedenfalls genug in den nächsten Jahren. Die Verantwortlichen in der Stadt u.a. lieferten durch ihr Verwaltungshandeln genug Material für die Partei- und Fraktionsarbeit und für politisches Handeln der Freien Demokraten.
Dem Bereich Kultur gelte es auch im neuen Jahr besondere Aufmerksamkeit zu widmen, da ein Erfolg für die Kulturlandschaft Ratingens besonders nötig sei. Eine Unterstützung und Wertschätzung der Kultur könne auch eine positive Ausstrahlung auf das Image der Stadt und die Verantwortlichen haben, so Hanning.
Kai Abruszat, MdL und Gastredner des Abends, der seit Juni 2010 als Abgeordneter der FDP dem Landtag NRW angehört, dort in dieser Funktion stellvertretender Vorsitzender des Innenausschusses sowie Vorsitzender der Vollzugskommission des Rechtsausschusses und Sprecher für Klimaschutz, Umwelt, Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ist, fand bei den Zuhörerinnen und Zuhörern dieses Abends sehr schnell viel Sympathie und großen Anklang.
Er stellte in seinem viel beachteten Beitrag die Landespolitik der FDP und sein Mitwirken daran heraus und lenkte in einem kleinen Exkurs die Aufmerksamkeit auf seinen Anteil bei der Auseinandersetzung um die Dichtheitsprüfung. Er hoffe, so Abruszat, auf eine Gesetzesänderung zugunsten der Bürgerinnen und Bürger, bezweifele aber, ob der zuständige Umweltminister Herr Remmel (Grüne) dazu bereit sei.
In seinem kurzen Grußwort verwies der Fraktionsvorsitzende der FDP im Kreistag und Kreisvorsitzende der FDP, Dirk Wedel, auf die politischen Schwerpunkte der FDP Politik im Kreis und deren Auswirkungen auf kommunalpolitisches Handeln.
Bei einem rustikalen Imbiss und beim guten Bier des Ratinger Brauhauses wurden nach dem Programm bis kurz vor Mitternacht die Zeit und die Gelegenheit genutzt, mit den anwesenden Gästen zu diskutieren, zu plaudern und zu scherzen.

